Messe beim Gipfelkreuz am Manhartsberg

Am Sonntag, den 30. August 2020 um 16Uhr feiert der neue Pfarrverband Manhartsberg eine Feldmesse beim Gipfelkreuz. Wir laden alle Interessierten herzlich zu dieser Feier mit anschließender Agape ein. Treffpunkte für die gemeinsame Wanderung zum Gipfelkreuz und die Abfahrtszeiten für Sammeltaxis finden Sie im Flyer. Auf euer Kommen freut sich der Pfarrverband Manhartsberg!

Bei Schlechtwetter findet die Messe in der Pfarrkirche Maissau statt.

 

Ostern 2020

Gedanke für den Tag

Es gibt ein Problem mit Ostern und den Auferstehungsglauben.

Wir können ihn nicht wirklich beweisen…

Deshalb kann man auch den Osterglauben nicht einfach lehren oder in die Köpfe der Menschen eintrichtern. Wir können ihnen noch so oft die Evangelien über die Auferstehung verkünden, noch so oft nach Jerusalem pilgern, um das leere Grab selbst zu sehen, noch so andächtig das Turiner Grabtuch bestaunen: das alles macht keinen Glauben und macht aus einem gewöhnlichen Menschen noch keinen Christen.

Entscheidend ist nur eines: die Begegnung mit dem Auferstandenen. So hat es Paulus selbst erlebt. Die völlig unerwartete Begegnung mit dem Auferstandenen hat ihn buchstäblich aus der Bahn geworfen und zu einem neuen Menschen gemacht.
So werden wir mit Ostern eingeladen unserem Glauben an die Auferstehung lebendig zu machen. Aber Ostern lädt auch ein, selbst dem auferstandenen Herrn zu begegnen. Denn Ostern ist nicht eine nostalgische Erinnerung an ein Ereignis vor beinahe 2000 Jahre. Ostern ist die immer neue Begegnung mit dem, der am dritten Tage auferstanden ist und lebt!

In der Hl. Messe, den Gottesdiensten, in der Liturgie, in seinem Wort, in den Sakramenten: überall da ist der Auferstandene gegenwärtig, will uns begegnen, will uns die Herzen entzünden. Ostern ist eine große Einladung, dem Herrn selbst zu begegnen und sich durch diese Begegnung verändern zu lassen.

Ostern wird uns, auch im Corona Irrgarten, ändern.
Wirklich Ostern wird es für den, der offen ist für die Begegnungen mit dem auferstandenen Herrn.

Osterandacht

In Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen
Der auferstandene Herr Jesus Christus ist bei uns heute und alle Tage bis in Ewigkeit.

Bitte um Vergebung

Herr Jesus Christus, du bist am Kreuz gestorben,
aber am dritten Tag auferstanden von den Toten.
Herr, erbarme dich
Du bist der von Gott eingesetzte Richter der Lebenden und der Toten.
Christus, erbarme dich
Jeder, der an dich glaubt, empfängt durch deinen Namen die Vergebung der Sünden.
Herr, erbarme dich

Gebet

Allmächtiger, ewiger Gott, am heutigen Tag
hast du durch deinen Sohn den Tod besiegt
und uns den Zugang zum ewigen Leben erschlossen.
Darum begehen wir in Freude das Fest seiner Auferstehung.
Schaffe uns neu durch deinen Geist,
damit auch wir auferstehen
und im Licht des Lebens wandeln.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
Amen

Evangelium
(Johannes 20,1-8)

Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war. Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen, und wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat.

Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und kamen zum Grab; Sie liefen beide zusammen dorthin, aber weil der andere Jünger schneller war als Petrus, kam er als erste ans Grab.

Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging aber nicht hinein.
Da kam Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein.
Er sah die Leinenbinden liegen und das Schweißtuch, das auf dem Kopf Jesus gelegen hatte; Es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle.

Da ging auch der andere Jünger, der zuerst an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte.

Kurzer Moment der Stille

Fürbitten

In österlicher Freude um Jesus Christus versammelt wenden wir uns voll Vertrauen an den Gott des Lebens und beten:

  • Für alle Christen, die an die Auferstehung Jesu Christi glauben, stärke sie in der Treue zum Glauben der Apostel.

          Wir bitten dich, erhöre uns.

  • Für alle Völker unserer Erde: um Frieden, Gerechtigkeit und Freiheit.

          Wir bitten dich, erhöre uns.

  • Für die Mutlosen und Verzweifelten: um Trost und Zuversicht durch die Frohe Botschaft von der Auferstehung.

          Wir bitten dich, erhöre uns.

  • Für alle Getauften: um Wachstum im Glauben und Österliche Freude.

          Wir bitten dich, erhöre uns.

  • Für alle Corona-Kranken: um Linderung und Genesung.

          Wir bitten dich, erhöre uns.

  • Für alle, die im Gesundheitswesen tätig sind: um Schutz und Kraft für ihren Dienst an den Menschen.

          Wir bitten dich, erhöre uns.

  • Für unsere Verstorbenen, die uns im Licht des Glaubens vorausgegangen sind: um Aufnahme in das ewige Leben.

          Wir bitten dich, erhöre uns.

Herr, unser Gott, in der Taufe hast du uns Anteil an der Auferstehung geschenkt. Darüber freuen wir uns, wir danken dir und preisen dich jetzt und in Ewigkeit.

Vater unser

Gebet

Wir wollen beten:

für alle Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind,
für diejenigen, die Angst haben vor einer Infektion,

für alle, die sich nicht frei bewegen können,
für die ÄrztInnen und PflegerInnen, die sich um die Kranken kümmern,
für die Forschenden, die nach Schutz und Heilmitteln suchen,
dass Gott unserer Welt in dieser Krise seinen Segen erhalte.

Stilles Gebet

Allmächtiger Gott, du bist Zuflucht und Stärke,
viele Generationen von uns haben dich als mächtig erfahren,
als Helfer in allen Nöten.
Steh allen bei, die von dieser Krise betroffen sind,
und stärke in uns den Glauben,
dass du dich um jede und jeder von uns sorgst.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Amen.

Karfreitag 2020

Gedanke für den Tag

Jesus am Kreuz steht im Mittelpunkt des Karfreitags. Jesus hat durch das Kreuz die Welt und uns erlöst. Das Kreuz selbst als Symbol ist zum Erkennungszeichen des Christentums geworden. Wo es wahrgenommen wird, ist es oft Anlass zum Streit, wie weit es in der Öffentlichkeit einen Platz haben darf.

Ich möchte Sie einladen das Kreuz heute nicht nur als Marterwerkzeug und als Schandpfahl zu betrachten. Wir sehen zwei Linien, eine aufsteigende und horizontale, quer liegende, die sich überschneiden, kreuzen. Eine aufsteigende Linie weist nach oben, verbindet Himmel und Erde. Christus hat uns einen neuen Zugang über diese Welt hinaus zum Vater eröffnet. In ihm hat die Liebe Gottes ein Gesicht bekommen, er hat sie in seinen Taten deutlich gemacht. Ein wirksames Zeichen dafür sind die Sakramente: Sie greifen reale Vorgänge unseres Alltags auf, um das Wirken der Gnade zu verdeutlichen. So öffnen sie unseren Alltag auf Gottes wirken hin.

Quer dazu liegt die vertikale Linie. Sie kann uns zum einen erinnern an alles, was in unseren Leben quer liegt, was die aufsteigende Linie zu blockieren scheint, was uns bremst, belastet, niederhält. Aber all dies wird in der aufsteigenden Linie auch aufgefangen, angehoben. In den romanischen Kreuzesdarstellungen ist Jesus nicht ins Kreuz hinein genagelt, sondern er breitet die Arme aus auf uns hin.

Andacht zum Karfreitag

In Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Gebet

Allmächtiger, ewiger Gott,
durch das Leiden deines Sohnes
hast du den Tod vernichtet,
der vom ersten Menschen
auf alle Geschlechter übergegangen ist.
Nach dem Gesetz der Natur tragen wir
das Abbild des ersten Adams an uns;
hilf uns durch deine Gnade,
das Bild des neuen Adam in uns auszuprägen
und Christus ähnlich zu werden,
der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. Amen.

Lesung
(Jesaja 52, 13-53, 12)

Seht, mein Knecht hat Erfolg.
Er wird groß sein und hoch erhaben.
Viele haben sich über ihn entsetzt, so entstellt sah er aus, nicht mehr wie ein Mensch, seine Gestalt war nicht mehr die eines Menschen.
Jetzt aber setzt er viele Völker in Staunen, Könige müssen vor ihm verstummen. Denn was man ihnen noch nie erzählt hat, das sehen sie nun; was sie niemals hörten, das erfahren sie jetzt.
Wer hat unser Kunde geglaubt? Der Arm des Herrn – wem wurde er offenbar?
Vor seinen Augen wuchs er auf wie ein junger spross, wie ein Wurzeltrieb aus trockenem Boden.
Er hatte keine schöne und edle Gestalt, so dass wir ihn anschauen möchten. Er sah nicht so aus, dass wir Gefallen fanden an ihm.
Er wurde verachtet und von den Menschen gemieden, ein Mann voller Schmerzen, mit Krankheit vertraut.
Wie einer, vor dem man das Gesicht verhüllt, war er verachtet;
Wir schätzten ihn nicht.
Aber er hat unsere Krankheiten getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen.
Wir meinten, er sei von Gott geschlagen,
von ihm getroffen und gebeugt.
Doch er wurde durchbohrt wegen unserer Verbrechen,
wegen unserer Sünden zermalmt.
Zu unserem Heil lag die Strafe auf ihm, durch seine Wunden sind wir geheilt.
Wir hatten uns alle verirrt wie Schafe, jeder ging für sich seinen Weg.
Doch der Herr lud auf ihn die Schuld von uns allen.
Er wurde misshandelt und niedergedrückt,
aber er tat seinen Mund nicht auf.
Durch Haft und Gericht wurde er dahingerafft,
doch wen kümmerte sein Geschick?
Er wurde vom Land der Lebenden abgeschnitten
Und wegen der Verbrechen seines Volkes zu Tode getroffen.
Bei den Ruchlosen gab man ihm sein Grab,
bei den Verbrechern seine Ruhestätte,
obwohl er kein Unrecht getan hat und
kein trügerisches Wort in seinem Mund war.
Doch der Herr fand Gefallen an seinem zerschlagenen Knecht,
er rettete den, der sein Leben als Sühnopfer hingab.
Er wird Nachkommen sehen und lange leben.
Der Plan des Herrn wird durch ihn gelingen.
Nachdem er so vieles ertrug, erblickt er das Licht.
Er sättigt sich an Erkenntnis.
Mein Knecht, der gerechte, macht die vielen gerecht;
Er lädt ihre Schuld auf sich.
Deshalb gebe ich ihm seinen Anteil unter den Großen,
und mit den Mächtigen teilt er die Beute,
weil er sein Leben dem Tod preisgab und sich unter die Verbrecher rechnen ließ.
Denn er trug die Sünden von vielen
und trat für die Schuldigen ein.

Kurzer Moment der Stille

Fürbitten

Als Christen sind wir dem Weg Jesus verpflichtet, einem Weg, der in Leiden und Tod führte, dem Weg, auf dem Gott zu finden ist. Darum wollen wir die Not und das Leid der Welt, unsere Anliegen und die aller Menschen, im Gebet vor Gott tragen.

  • Unfrieden und Krieg, Rivalitäten und Konflikte zwischen Völkern und Volksgruppen verursachen unendliches Leid, ziehen ein Spur von Tod, Vernichtung, Vergewaltigung und bleibendem Unrecht hinter sich her.Erbarme dich unser, o heiliger Gott.
  • Die Ungleichheit der Chancen zwischen reichen und armen Ländern, zwischen Nord und Süd, West und Ost, verursachen Flucht und Armut. Menschen mit gleicher Würde werden ungleich behandelt. Unter dem wirtschaftlichen Druck zahlen Frauen und Kinder einen hohen Preis.Erbarme dich unser, o heiliger Gott.
  • Unsere gesellschaftlichen Probleme drohen überhand zu nehmen. Immer mehr Menschen verlieren ihre Arbeit. Immer mehr Menschen werden mitten unter uns an den Rand gedrängt, verarmen. Immer mehr Jugendliche suchen einen Fluchtweg in Gewalt, Radikalität und Drogen, alte und behinderte Menschen werden abgeschoben und missachtet.Erbarme dich unser, o heiliger Gott.
  • Die uns anvertraute Schöpfung Gottes ist bedroht, Luft, Wasser, Böden werden verschmutzt und vergiftet, natürliche Lebensgrundlagen ausgebeutet. Kommende Generationen haben schwer an den Folgen zu tragen.Erbarme dich unser, o heiliger Gott.
  • Unsere jüdischen Geschwister im Glauben versuchen wie wir als Gemeinde Jesu, als Kirche, allen inneren Zerreißproben zum Trotz, den Glauben an den Gott des Lebens an die nächste Generation weiterzugeben und selber lebendige Zeugen zu sein.Erbarme dich unser, o heiliger Gott.
  • Wir selber stehen oft vor ausweglosen Situationen, begegnen Menschen in Not, in Krankheit, werden von Sorgen erdrückt, sind herausgefordert vom Schicksal des Todes.Erbarme dich unser, o heiliger Gott.

Vater Unser

 

Gründonnerstag 2020

Gedanke für den Tag

Christus sagt zu seinen Jüngern: „Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe“. Die Barmherzigkeit Gottes, sein Kniefall vor uns und zu unserem Heil kann in unserem Leben nicht ohne Folgen bleiben. Als Christen, die wir zu Christus gehören, sind wir heute von ihm selbst gerufen, es ihm gleichzutun. Unser Glaube, unsere Gemeinschaft mit Christus, soll sich in der Tat der Liebe bewähren. So führt uns die Fußwaschung mit einem Auftrag zurück in das alltägliche Leben, in die Familie, in den Beruf, in die Kirche, in die Nachbarschaft. Es sind jene Orte, an denen wir uns wie der Herr in Wort und Tat niederknien, vielfältig wie wir es sind: In einem Gedanken des Gebetes, das sich für einen Menschen an Gott richtet, in einem guten Wort, das aufbaut und Orientierung schenkt, in einer helfenden Tat, die unterstützt und ermutigt. Wir sind dazu gerufen in dem Bewusstsein der Tat Jesu an uns, dass allein die Liebe Leben ermöglicht. Und so wird das Wort des Evangelisten vom Anfang auch im Blick auf unser Leben neu verständlich: „Da er die Seinen, die in der Welt waren, liebte, erwies er ihnen seine Liebe bis zur Vollendung“.

Andacht zum Gründonnerstag

In Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen
Jesus Christus, der einem jedem von uns in Brot und Wein nahe sein will, er sei mit uns allen.

Bitte um Vergebung

Herr Jesus Christus, dienen heißt für dich die Menschen Gutes tun!
Herr, erbarme dich
Dienen heißt für dich ganz für andere da zu sein!
Christus, erbarme dich
Dienen heißt für dich das eigene Leben hingeben!
Herr, erbarme dich

Gebet

Allmächtiger Gott, am Abend vor seinem Leiden
hat dein geliebter Sohn der Kirche
das Opfer des Neuen und Ewigen Bundes anvertraut und das Gastmahl seiner Liebe gestiftet.
Gib, dass wir aus diesem Geheimnis
die Fülle des Lebens und der Liebe empfangen. Darum bitten wir durch Jesus Christus.
Amen.

Evangelium
(Johannes 13, 1-5, 12-15)

Es war vor dem Paschafest. Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, um aus dieser Welt zum Vater hinüberzugehen. Da er die Seinen, die in der Welt waren, liebte, erwies er ihnen seine Liebe bis zur Vollendung.
Es fand ein Mahl statt, und der Teufel hatte Judas, dem Sohn des Simon Iskariot, schon ins Herz gegeben, ihn zu verraten und auszuliefern.

Jesus, der wusste, dass ihm der Vater alles in die Hand gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und zu Gott zurückkehrte, stand vom Mahl auf, legte sein Gewand ab und umgürtete sich mit einem Leinentuch. Dann goss er Wasser in eine Schüssel und begann, den Jüngern die Füße zu waschen und mit dem Leinentuch abzutrocknen, mit dem er umgürtet war. Als er ihnen die Füße gewaschen, sein Gewand wieder angelegt und Platz genommen hatte, sagte er zu ihnen:

Begreift ihr, was ich an euch getan habe? Ihr sagt zu mir Meister und Herr, und ihr nennt mich mit Recht so; denn ich bin es. Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füße waschen. Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.

Kurzer Moment der Stille

Fürbitten

An Jesus Christus erkennen wir, wie wir unseren Nächsten dienen sollen. Im fürbittenden Gebet zeigen wir, dass wie einander in Blick nehmen. Voller Vertrauen tragen wir ihm unsere Bitten vor.

  • Für die vielen Pfarren, in denen heute die Gründonnerstagliturgie ausfällt, dass sie einander im Glauben stärken und immer wieder zum Gebet zusammenkommen.

         „Dies ist mein Gebot, liebet einander, wie ich euch geliebt“.

  • Für alle engagierten Christen, für Priester, Diakone, pastorale Mitarbeiter und Ehrenamtlichen, dass sie in der Feier der Eucharistie Kraft und Ermutigung erfahren, Jesus Christus, das Brot unseres Lebens, allen suchenden zu verkünden.

         „Dies ist mein Gebot, liebet einander, wie ich euch geliebt“.

  • Für alle Menschen, die verraten und verfolgt werden, dass sie an ihrem Leid und in ihren Nöten nicht zugrunde gehen.

         „Dies ist mein Gebot, liebet einander, wie ich euch geliebt“.

  • Für alle, die sich für einen Dienst an den Menschen entschieden haben, dass sie in ihrem Beruf einen tiefen Lebenssinn erkennen und einen besonnenen Umgang mit den ihnen Anvertrauten pflegen.

         „Dies ist mein Gebot, liebet einander, wie ich euch geliebt“.

  • Für alle Verstorbenen, dass sie im Tod Erlösung und Heil erfahren und zu einem Leben bei dir erweckt werden.

         „Dies ist mein Gebot, liebet einander, wie ich euch geliebt“.

Gott, wie danken dir für deine Nähre in Jesus Christus, der mit uns ist und uns immer wieder einlädt an seinen Tisch, bis er einst wiederkommt in Ewigkeit.
Amen.

Vater Unser

Jesus hat das Abendmahl mit seinen Freunden im Vertrauen auf die todesüberwindende Macht seines Vaters gefeiert. Auch wir dürfen dem Vater vertrauen und beten:
Vater unser im Himmel…

Palmsonntag 2020

Gedanke für den Tag

Die Karwoche, die wir mit dem Palmsonntag beginnen, führt uns auf den österlichen Weg. Die Erfahrung der Spaltung kann überwunden werden, wenn man sich in die Schule Jesu begibt. Der nimmt uns mit auf seinem Weg.

Palmsonntag gedenkt des Einzugs Jesu in Jerusalem: Einfach kommt der Messias auf einem Esel daher. Der Sohn Gottes macht keinen Lärm. Nichts Besonderes ist an ihm. Gott gibt sich alltäglich. Dass muss mir zu denken geben.

Gründonnerstag erinnert an das letzte Abendmahl: Jesus wird seinen Jüngern zur Speise. Seine Mission soll uns Gläubigen in Fleisch und Blut übergehen. In der Hl. Messe soll das Gedächtnis Jeus für alle Zeit begreifbar bleiben. Die Hingabe Jesu wird zum Lebensprogramm für alle Christen. Die Feier der Hl. Messe wird damit zu einer Kraftquelle für mein Leben aus dem Glauben.

Karfreitag richtet den Blick aufs Kreuz: Geduldig erträgt der Gottessohn eine gewaltlose Festnahme, die ungerechte Verurteilung, unsägliches Leid und einen gewaltsamen Tod. Gott steht damit in der Mitte seiner Schöpfung. In der Passion teilt er jedes nur denkbare menschliche Schicksal. In jedem Abgrund menschlichen Lebens lässt Gott sich finden. Gott ist mir immer nah.

Ostern feiert Jesu Auferstehung. Gott durchbricht alle menschlichen Grenzen. Keine Spaltung mehr zwischen Zeit und Ewigkeit, zwischen Tod und Leben. Was zählt, ist die einende Gemeinschaft mit Gott, jetzt und einst. Die neue „Lebensphilosophie“ heißt: eins sein mit Gott, den Mitmenschen, der Schöpfung mit mir selbst.

Es reicht also nicht, sich am Palmsonntag auf die Seite der jubelnden Menge zu schlagen, die Gott preist. Ebenso unzulänglich ist das gläubige Mitleid des Karfreitages. Die angebrochene Karwoche fordert mich auf, meine religiösen Gefühle zu ordnen. Mir muss klar werden, dass es an Ostern um alles geht: um mich und meinen Glauben; um meine Begeisterung für die Sache Gotte; um mein Gottesvertrauen; um mein menschliches Lieben und Hoffen; um meine falsche Selbstsicherheit und meine Schuld; um alles das, was mit Gottes Hilfe und Gnade aus meinem Leben noch werden soll.

Andacht zum Palmsonntag

In Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen
Der Herr, der Einzug halten will in unseren Herzen, sei mit uns allen.

Bitte um Vergebung

Gepriesen, der da kommt als Heiland der Welt!
Herr, erbarme dich
Gepriesen, der uns Frieden schenkt!
Christus, erbarme dich
Gepriesen, der bei uns ist und bleibt!
Herr, erbarme dich

Gebet

Allmächtiger, ewiger Gott,
deinem Willen gehorsam, hat unser Erlöser Fleisch angenommen, er hat sich selbst erniedrigt
und sich unter die Schmach des Kreuzes gebeugt.
Hilf uns, dass wir ihm auf dem Weg des Leidens nachfolgen
und an seiner Auferstehung Anteil erlangen.
Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus.
Amen.

Evangelium

Das Leiden unseres Herrn Jesus Christus nach Matthäus.
Der Tod Jesu (Matthäus 26, 45 – 50)

Von der sechsten bis zur neunten Stunde
herrschte eine Finsternis im ganzen Land.
Um die neunte Stunde rief Jesus laut:
Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Einige von denen, die dabeistanden und es hörten, sagten: Er ruft nach Elija.

Sogleich lief einer von ihnen hin,
tauchte einen Schwamm in Essig,
steckte ihn auf einen Stock und gab Jesus zu trinken.
Die anderen aber sagten:
Lass doch, wir wollen sehen, ob Elija kommt und ihm hilft. Jesus aber schrie noch einmal laut auf.
Dann hauchte er den Geist aus.

Kurzer Moment der Stille

Fürbitten

Zu unserem Herrn Jesus Christus rufen wir. Er der für seine geliebten Menschen den Weg der Hingabe bis zum Äußersten gegangen ist.

  • Für alle, die wegen ihres Glaubens und Ihrer Treue an Jesus Verfolgung und Gewalt erfahren.

    Wir bitten dich, erhöre uns.

  • Für jene, die krank sind – besonders für die vom Coronavirus betroffenen, die mit Behinderung leben müssen oder die Beistand und Hilfe brauchen.

    Wir bitten dich, erhöre uns.

  • Für alle, die ihren Weg gehen, Widerspruch und Abneigung erfahren, es niemanden Recht machen können und oft verunsichert sind.

    Wir bitten dich, erhöre uns.

  • Für die Männer und Frauen, die politische Verantwortung tragen, von Lobbyisten bedrängt werden und mit so genannten Sachzwängen kämpfen.

    Wir bitten dich, erhöre uns.

  • Für alle junge Menschen, die ihren Weg ins Leben und in die Zukunft suchen und von Jesus Christus oft nicht mehr viel wissen.

    Wir bitten dich, erhöre uns.

  • Für unsere Verstorbenen und alle Toten, insbesondere für jene, die Opfer vom Coronavirus geworden sind.

    Wir bitten dich, erhöre uns.

Gott, Jesus Christus nimmt uns alle mit auf den Weg der Liebe und der Hingabe, den Weg, der in dein Leben führt. So sei gepriesen in Ewigkeit. Amen.

Vater Unser

Wie der Herr seine Jünger gelehrt hat zu beten, dass Gottes Reich komme und sein Wille geschehe, wollen wir nun beten:
Vater, unser im Himmel…

Besinnung

Herr, du bist mein Weg.
Ich danke dir dafür.
Herr, lass mein Vertrauen in dich wachsen!

 

Aktuelle Information – Coronavirus

Aktuelle Information auf Grund der Coronavirus (COVID-19) Pandemie:

Die Gottesdienste und Veranstaltungen unserer Pfarren sind im Moment nur mit Einschränkungen möglich. Informationen erhalten Sie über den Aushang des Wochenplans.

Die entfallenen Mess-Intentionen werden nachgeholt, bitte melden sie sich für die Terminverschiebung zu den Kanzleizeiten in der Pfarrkanzlei telefonisch 02958/82248. Der Parteienverkehr ist nicht möglich.

Danke an alle, die durch ihre Achtsamkeit Verantwortung übernehmen. Nützen wir diese Zeit zur erhöhten Aufmerksamkeit füreinander und zum Gebet.

Weiterführende Information der Erdiözese Wien sind unter folgendem Link abrufbar:
https://www.erzdioezese-wien.at/site/nachrichtenmagazin/schwerpunkt/kircheundcorona

Auch haben wir eine Linksammlung mit Informationen angelegt, wie Gottesdienste über Radio, TV und Internet von zu Hause aus gefeiert werden können.

Kino 2020

Der in Gründung befindliche Pfarrverband Manhartsberg – mit den Pfarren Limberg, Maissau, Eggendorf/Walde, Zemling, Mühlbach, Hohenwarth – freut sich, das erste gemeinsame Projekt präsentieren zu dürfen. 
 
„Kino 2020“
 
Wir wollen gerne einmal im Monat, bei freiem Eintritt zu einem Filmabend einladen. Gemeinsam wollen sehen, hören, staunen, lachen oder auch weinen und auf jeden Fall darüber reden. Wir freuen uns schon euch willkommen heißen zu dürfen, um gemeinsam einen netten Abend zu verbringen und Kontakte zu pflegen.
 

Einmal im Quartal gibt es Kino auch für Kinder an einem Sonntagnachmittag.

Die Termine findet ihr im Programm und weitere Informationen zu den Filmen in der Filmliste.